Warum wir in Chile Carménère so lieben

Weinbau hat in Chile schon sehr lange Tradition. Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts pflanzten die spanischen Konquistadoren ihre heimischen Rebsorten an.

Perfektioniert wurde die Weinproduktion im 19. Jahrhundert durch -wie soll es anders sein- die Franzosen. Weinbauer aus Frankreich brachten neue Rebsorten – darunter Carménère- in die Neue Welt und kultivierten diese.

Im gleichen Jahrhundert wütete aber in Europa die Reblaus und durch sie verschwanden viele Rebsorten von den Böden Europas. Chile hatte Glück, denn durch seine Lage „am Ende der Welt“ blieb es von der Plage verschont.

Doch der Carménère machte es seinen Liebhabern nicht leicht ihn zu finden. Lange hielt man ihn für Merlot, bis wieder ein Franzose kam und ihn durch eine DNA-Probe enttarnte.

1996 wurde der erste

chilenische Carménère bewusst produziert und seitdem reimportieren viele europäische Länder die wurzelechten Reben aus Chile.

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